SOMMER ANDACHTEN 2026 GEDANKEN FÜR DIE URLAUBSZEIT - Play-Zeichen Pause-Zeichen

Andacht des Tages

Donnerstag, 03. September, 1. Johannes 5,6-12

„Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“, aber ist das so?

Mit der konstanten Weiterentwicklung von Technik und KI und der schnelleren Verbreitung von Nachrichten kann man manchmal gar nicht mehr mithalten oder sich überhaupt einen Kopf über Dinge machen.
Durch die Weiterentwicklung von KI-basierter Bildgenerierung kann man mittlerweile oft gar nicht mehr unterscheiden, was jetzt echt ist und was nicht. Das löst in mir oft ein Gefühl von Unwohlsein aus.

Im 1. Johannes 6-12 geht es nicht um Fake News, sondern darum, auf was wir wirklich vertrauen können und worüber es auch keine Zweifel gibt.
Johannes schreibt über die drei Zeugen von Jesu Existenz: Wasser, Blut und Heiliger Geist.
Das Wasser erinnert an Jesu Taufe. Diese zeigt den Zuspruch von Gott zu Jesus, wo er basically sagt: „Das ist mein Sohn“.
Das Blut steht symbolisch für den Tod von Jesus. Dort hat er unsere Sünden auf sich genommen und ist für diese gestorben. Er ist den Weg bis zum Ende gegangen, weil er uns liebt.
Zuletzt ist da noch der Heilige Geist, der noch heute wirkt, in uns. Er ist in unseren Herzen und ist auch manchmal unbequem, dafür aber ehrlich und zeigt uns, wer wir in Jesus sind.

Diese drei Zeugen wurden uns gegeben. Gott möchte damit sagen: „Das ist echt! Darauf kannst du vertrauen.“

Johannes schreibt auch, dass wer an den Sohn glaubt, auch das ewige Leben hat.
Ich finde es schön, mal wieder daran erinnert zu werden, was wichtig in meinem Leben ist: nämlich, dass Jesus für mich und für dich gestorben ist und wir in direkter
Beziehung mit ihm leben dürfen.
Und ich würde mal sagen, das ewige Leben durch und mit Jesus Christus klingt nach gar nicht mal so einem schlechten Ausblick in die Zukunft.

Manchmal müssen wir also einfach nochmal daran erinnert werden, dass Gott uns genug Beweise geliefert hat, dass Jesus ein stabiler Grundstein ist, auf den wir bauen dürfen und dem wir vertrauen können.

Klara Rochlitzer, Hartmannsdorf

Die Andachten für die Sommerzeit wurden von Jugendlichen, Teenagern und jungen Erwachsenen der Evangelisch-methodistischen Kirche (EmK) in Deutschland verfasst.

Sie spiegeln die Breite des Glaubens und Denkens von jungen Menschen wieder. Die Verantwortung für den Inhalt liegt deshalb bei den AutorInnen.

Die Andachten für die Sommerzeit werden kostenlos an die Gemeinden der EmK in Deutschland abgegeben.
Sie dienen keinem kommerziellen Zweck und werden aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.