SOMMER ANDACHTEN 2026 GEDANKEN FÜR DIE URLAUBSZEIT - Play-Zeichen Pause-Zeichen

Andacht des Tages

Mittwoch, 29. Juli, Johannes 6,60-71

Wer ist Jesus wirklich?

Um den Bibeltext zu verstehen ist es wichtig, die Vorgeschichte zu kennen. Der Bibelstelle geht die Speisung der 5000 voraus. Jesus macht mit fünf Gerstenbroten und zwei Fischen eine Menschenmenge von weit mehr als 5000 Personen satt (damals zählte man nur die Männer), und es bleiben sogar zwölf Körbe mit Brotresten übrig. Nach diesem Wunder folgt ihm die Menge nach Kapernaum. Als sie ihn dort auffinden, konfrontiert Jesus sie damit, dass sie ihm nur folgen, weil er sie satt gemacht hat und nicht, weil es ihnen um ihn und seine Wunder geht. Er sagt zu ihnen: „Ich bin das Brot des Lebens, […] Wer zu mir kommt, wird niemals wieder hungrig sein, und wer an mich glaubt, wird nie wieder Durst haben“ (Johannes 6:35 Hfa). Jesus geht es um unser Leben in Ewigkeit. Er will unser ganzes Leben. Darauf reagieren die Menschen unterschiedlich. Da gibt es zum einen die falschen Jünger. Sie glauben an einen falschen Jesus, sie haben ein falsches Bild von Jesus und sie ärgeren sich über die klare Botschaft des echten Jesus. Wenn dieser Jesus wirklich Gott wäre, müsste man ja alles tun was er sagt. Auch heutzutage ist es einfach, einem falschem Jesus hinterherzulaufen. Zum Beispiel einem Jesus der mir immer sagt, dass er mich liebt, ohne auf meine Sünde aufmerksam zu machen, oder einem Jesus zu dem ich in schlechten Zeiten kommen darf, aber wenn es mir gut geht ist er mir egal, oder einem Jesus mit dem ich Gemeinschaft haben kann, aber nur wenn alles nach meinem Plan läuft. Das ist ein falscher Jesus, den die Bibel nicht kennt. Wir sollten uns also fragen: Folgen wir dem echten oder einem falschen Jesus nach? Der echte Jesus ist kein netter Zusatz für sonntags in der Kirche, sondern er will Teil unseres gesamten Lebens sein. Die falschen Jünger entscheiden sich gegen den echten Jesus und verlassen ihn. Daraufhin fragt Jesus seine zwölf engsten Jünger, ob sie ihn jetzt auch verlassen würden und Petrus antwortet: „Herr, zu wem sollten wir gehen?“ Sei ein echter Jünger wie Petrus. Er hat eine ganz wichtige Sache erkannt. Für ihn ist klar, es gibt keine Alternative, und er ist mein Herr, das heißt ich bin ihm unterstellt und gehöre ihm mit meinem ganzen Leben.
Jesus kann uns Sachen geben, die uns kein anderer geben kann. Er gibt uns ewiges Leben, Vergebung der Schuld, Leitung und Führung, Gnade, Liebe und vieles mehr. Der Grund für die unterschiedlichen Reaktionen ist also, dass die einen erkannt haben, dass sie erlösungsbedürftige Sünder und deshalb auf einen Retter angewiesen sind. So ist es auch für uns wichtig, dass wir erkennen, dass wir nur durch Jesu unschuldiges Sterben am Kreuz gerettet sind, es glauben und dementsprechend leben

Jakob Regel, Forchheim,
Evangelische Jugend Marienberg

Die Andachten für die Sommerzeit wurden von Jugendlichen, Teenagern und jungen Erwachsenen der Evangelisch-methodistischen Kirche (EmK) in Deutschland verfasst.

Sie spiegeln die Breite des Glaubens und Denkens von jungen Menschen wieder. Die Verantwortung für den Inhalt liegt deshalb bei den AutorInnen.

Die Andachten für die Sommerzeit werden kostenlos an die Gemeinden der EmK in Deutschland abgegeben.
Sie dienen keinem kommerziellen Zweck und werden aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.