SOMMER ANDACHTEN 2026 GEDANKEN FÜR DIE URLAUBSZEIT - Play-Zeichen Pause-Zeichen

Andacht des Tages

Dienstag, 28. Juli, Johannes 6,41-59

Liebes Tagebuch, …

Geheimes Tagebuch 2008

Liebes Tagebuch,
heute habe ich in der Kirche Toast in Traubensaft getunkt. Das war sehr lecker, aber ich hatte Hunger und es hat mich nicht satt gemacht.

Geheimes Tagebuch 2015

Liebes Tagebuch,
heute haben wir im Konfi-Unterricht Johannes 6, 41-59 besprochen. Unser Pastor hat vorgelesen, dass die Menschen gemurrt hätten, als Jesus sagte er sei der Sohn Gottes. Die waren wahrscheinlich so skeptisch, weil es eine große Überwindung gewesen war, Jesus zu glauben. Außerdem meinten die Leute in der Bibel, sie würden Jesu Eltern kennen, wie kann er dann der Sohn Gottes sein? Dann hat Jesus einen Vergleich gemacht, den ich gut fand: Er hat sich (also seinen Körper) mit Brot verglichen. Ich brauche Brot zum Überleben. Aber Jesus meinte, wer sein Special-Brot isst, wird ewig leben. Eigentlich ein krasses Beispiel. Jesus will – bildlich gedacht - aufgegessen werden; so sehr will er, dass die Menschen an ihn glauben? Ich mach mir da nochmal Gedanken drüber.

Geheimes Tagebuch 2020

Also: Heute im Zoom-Jugendkreis ging es um Joh. 6, 41-59. Der Text kommt mir bekannt vor. Es geht darum, dass wenn die Menschen das Brot (Leib) des Messias essen, sie dadurch gestärkt werden und das Volk befreit werden kann von der Herrschaft Roms. Ich fand das Beispiel, den Körper von Jesus zu ESSEN, schon krass… aber ich glaube Jesus wollte damit schockieren und zeigen, dass wir unsere Weltordnung und Normen hinterfragen und uns ganz auf ihn einlassen sollen. Also wenn wir ihm glauben, was im ersten Moment vielleicht schwierig ist, erhalten wir ewiges Leben. Guter Deal.

Geheimes Tagebuch 2026

Ich bin heute über Joh. 6, 41-59 gestolpert. In dem Abschnitt sagt Jesus, er sei der Sohn Gottes und „das Brot des Lebens“. Dann beschreibt Jesus, dass die Vorfahren der Israeliten beim Durchzug durch die Wüste Brot erhielten, dass sie ‚nur‘ gesättigt hat. Jesus sagt hier aber, dass sein Brot die Menschen nicht nur sättigt, sondern ihnen auch ewiges Leben schenkt. Puh, was für ein Text. Wenn ich es richtig verstehe, heißt das: Wenn wir bedingungslos glauben, schenkt Jesus uns ewiges Leben, Rettung, Stärke. Aber bedingungslos glauben ist nicht so easy; das sieht man ja auch an der Reaktion der Leute:  Sie finden es schwierig zu glauben, dass er der Sohn Gottes ist. Das verstehe ich gut, denn sie kennen ja auch seine Eltern und seine Herkunft. Ihm zu glauben, dass er der Sohn Gottes ist, erfordert viel Vertrauen.
Für mich besagt die Textstelle, dass Jesus der zentrale Fokus unseres Glaubens ist, und dass ich nicht an Gott glauben kann, ohne an Jesus zu glauben. Ich will mir vornehmen mich beim nächsten Abendmahl daran zu erinnern, dass Jesus mir durch seinen Körper/sein Brot ewiges Leben versprochen hat.

Philomena Höner, Frankfurt am Main

Die Andachten für die Sommerzeit wurden von Jugendlichen, Teenagern und jungen Erwachsenen der Evangelisch-methodistischen Kirche (EmK) in Deutschland verfasst.

Sie spiegeln die Breite des Glaubens und Denkens von jungen Menschen wieder. Die Verantwortung für den Inhalt liegt deshalb bei den AutorInnen.

Die Andachten für die Sommerzeit werden kostenlos an die Gemeinden der EmK in Deutschland abgegeben.
Sie dienen keinem kommerziellen Zweck und werden aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.